Seit fast einer Woche bin ich nun an der Westküste unterwegs. Von Nelson reiste ich zunächst durch den Buller Gorge, eine fast schon alpine Berglandschaft, die vom wilden Buller River durchschnitten wird, nach Westport. Dort bot sich mir schon ein völlig anderes Bild: Flaches, trockenes Land und scheinbar unendliche, breite Sandstrände. In der Region gibt es einige stillgelegte Kohle- und Goldminen - Relikte aus einer vergangenen Zeit. Der Goldrausch ist längst vorbei und heute wird nur noch wenig Kohleabbau betrieben, die alten Goldgräbersiedlungen sind Geisterstädte. Von Westport bin ich an der Küste bis nach Shantytown gefahren. Dort wurde eine Goldgräberstadt nachgebaut und das ganze ist heute eine Art großer Museumspark. In Punakaiki am Papamoa National Park sind die berühmten "Pancake Rocks": Erosion hat die dortigen Felsen im Meer so abgeschliffen, dass die bizarren Formationen wie aufgestabelte Pfannkuchen aussehen (Pancake). Ein wenig weiter südlich bin ich seit Sonntag in dem netten Kleinstädtchen Hotikika, bevor ich mir die Gletscher der Südalpen ansehen werde. Die Westküste ist rau und hat einen wilden und ursprünglichen Charakter. Die Kontraste - Meer, Urwald, Alpen - könnten faszinierender kaum sein. Diese Mischung macht Neuseeland für mich einmalig.


Hokitika
Lustig, genau das gleiche Foto habe ich auch. Haben wir etwa den selben Sonnenuntergang fotografiert???
Freue mich schon auf Deine Melbourne- und Canberra-Bilder!
Happy Travels! Gruss Anett