
Besonders gefreut habe ich mich auf Australiens Rote Zentrum - das Outback. Es war interessant und schön, aber insgesamt hat mich der Abstecher zum Ayers Rock eher enttäuscht. Ein Touristendorf mit fast astronomischen Preisen, teure Touren und schlechtes Wetter. Trotzdem - bereut habe ich nicht, es war ein Erlebnis, am Fuß des Ayers Rock (Uluru) lang zu wandern und eine kostenlose geführte Tour mit einem Nationalpark-Ranger hat mich absolut glücklich gemacht. Der 20-Betten-Schlafsaal im Hotel "Outback Pioneer" war überraschenderweise eine gute Entscheidung. Es waren nur 4 Leute darin, die Betten waren mit Wänden abgetrennt und so sauber, ruhig und bequem wie bisher in noch kaum einem anderen australischem Hostel. Ich würde gerne zurückkommen, um den berühmten Ayers Rock Sonnenuntergang zu sehen, der mir leider trotz drei Versuchen nicht vergönnt war, aber ansonsten werde ich das Ressort nicht vermissen. Im Moment sitze ich in der Wartehalle des GHAN in Alice Springs. In wenigen Minuten werde ich mich hier auf eine rund 20 Stunden lange Zugfahrt von Alice nach Adelaide begeben. Von dort aus werde ich meinen Weg zurück nach Sydney machen.

Boeing 717 von Qantas - Flug von Cairns nach Ayers Rock

Kata Tjutas - die "vielen Köpfe"

... oder auch "Olgas" gennant

Die Olgas

Walpa Gorge

Outback - weit im Hintergrund der imposante Ayers Rock

Base Walk am Uluru

Einer der Wasserfälle am Rock. Man kann den Berg - entgegen dem Wunsch der Aboriginies - besteigen. jedes Jahr machen das Tausende Besucher, schon rund 50 Menschen fanden ihren Tod dabei. Der Nationalpark-Ranger erzählt, dass das Wasser, das bei Regen innerhalb von Minuten die Wasserfälle bildet, mittlerweile toxisch ist, wenn es herunter läuft. Zu verdanken ist das den "Kletterern", die oft Müll oder anderweitig ihre Spuren hinterlassen.

Felsmalereien der Aboriginies


Sonnenuntergang am Ayers Rock - ohne Sonne, aber trotzdem imposant (HDR-Foto aus 3 Einzelaufnahmen)
