2010 geht zu Ende - ein wechselvolles, spannendes Jahr in vieler Hinsicht. An dieser Stelle ziehe ich persönliche Bilanz eines Jahres voller Veränderungen und Erlebnisse!
Nach einem schönen Weihnachtsfest im Gefängnis und einem warmen Sylvester in Napier, hieß es im Januar Abschied nehmen von Neuseelands Nordinsel. Nach fast einem halben Jahr in Hawke's Bay ging es über Palmerston North nach Wellington und anschließend auf der Südinsel weiter von Nelson bis zur Westküste.
Februar
Im Februar standen weitere Ziele auf der Südinsel an. Besonders in Erinnerung bleibt mir das "Campen" in meinem Nissan Wingroad. Vor allem die Region rund um Wanaka und Queenstown war ein landschaftliches Highlight.
März
Anfang März ging es schließlich an der Ostküste von Dunedin und der wundervollen Otago Peninsula, wo ich zwei gute Freunde Florian und Simon wiedergetroffen und den liebenswürdigen Tourguide aus der Speight's Brewery, Keith Mc Gregour, kennenlernte, der mich auf eine Übernachtung in sein Haus in Dunedin eingeladen hat, weiter bis zum Mount Cook NP und schließlich nach Christchurch. Zurück in Picton, ging es schließlich Mitte März wieder nach Wellington. Zusammen mit Freunden, die mir viel bedeuten feierte ich dort den St. Patricks Day und verlebte eine sehr spannende Woche in der Hauptstadt - eine der schönsten überhaupt.
April
Im April hat es mich zum Arbeiten zurück in die schöne Hawke's Bay zur Weinernte und später zum Apfelernten gezogen. Hier habe ich den Rest meiner Zeit in Neuseeland verbracht, bevor ich Anfang Mai nach Australien weiterreiste. Was von Neuseeland in Erinnerung bleibt sind: tolle Landschaften, nette Menschen und eine Menge neuer Freundschaften. Und natürlich die Musik zu den vielen Erinnerungen ans Land der langen weißen Wolke.
Mai
Mein Reiseplan für Australien war ziemlich eng gestrickt und lässt den Wunsch erkennen, möglichst alles mitzunehmen, was möglich ist. Entsprechend viel habe ich aber auch gesehen und mir damit einen weiteren Traum erfüllt. Von Sydney ging es zunächst nach Cairns. Dann bin ich an der Ostküste zu den Whitsunday Islands gefahren, um dann von Brisbane ins australische Outback zu fliegen. Von dort ging es mit dem legendären Ghan weiter nach Adeilade und anschließend nach Melbourne. Australiens Hauptstadt war meine letzte Etappe vor der Rückkehr nach Sydney.
Juni
Das nächste Ziel auf der Reise zurück nach Europa hieß schließlich Thailand. Dort habe ich einen Stopover-Aufenthalt gehabt und mich für ein paar Tage im Urlaubs-"Paradies" Phuket entschieden. Nach einem ausgiebigen Shoppingtrip in Bangkok war ich Anfang Juni dann wieder zurück in Thüringen. Ein Jahr vergeht zu schnell!
Juli
Zurück im Alltag und auf dem harten Boden der Realität bin ich nach meiner Rückkehr - und die heißt: finanziell ziemlich ausgebrannt! Immerhin: es ist recht warm (eigentlich zu heiß) und so geht der Sommer in die nächste Runde. Eine Woche lang gibt es auf Mallorca noch die Chance, Sonne zu tanken bevor sich der Sommer bereits verabschiedet.
August
Endlich wieder Arbeit! 40 Stunden arbeite ich jede Woche in den kommenenden zwei Monaten im Jenaer Uniklinikum. Viel zu verpassen gibt es nicht: Nach dem warmen Sommer folgen nun Wochen mit Regen und grauem Wetter. Perfektes Wetter, seinen Fernweh-Spiegel wieder aufzuladen! Auch mit meiner Selbstständigkeit geht es voran. Seit Juni arbeite ich hart an der Umsetzung zahlreicher Projekte, die sich hoffentlich in naher Zukunft auszahlen werden.
Oktober
Ortswechsel: Seit diesem Monat lebe ich im kleinen (aber feinen) Städtchen Ilmenau, wo ich mein Studium der Angewandten Medienwissenschaft (AMW) angetreten habe. Außerdem bin ich seit Ende September wieder auf vier Rädern unterwegs und zwar mit meinem 98er Mitsubishi Carisma - in diesen Monaten mein Ein und Alles! Arbeit gibt's auch wieder - und zwar in der Ilmenauer Jugendherberge, in der ich nebenbei arbeite.
Dezember
Wintereinbruch in Deutschland. Der Wunsch nach weißer Weihnacht wird wahr. Bereits zu meinem Geburtstag Anfang des Monats ist genug da von der weißen Pracht und das Autofahren und sogar das Laufen wird zur Herausforderung. Der Dezember ist also nach Wunsch verlaufen und endlich kann ich aus finanzieller Sicht wieder etwas durchatmen. Ein Weihnachtsfest wieder im Kreise der Familie zu feiern war auf jeden Fall sehr schön.
Jetzt, im Moment diesen Jahresrückblick schreibend, höre ich das Knallen von Böllern und Raketen und ein Blick auf die Uhr verrät, dass das Jahr 2010 in einer Stunde Geschichte sein wird. In vieler Hinsicht waren es wechselvolle 12 Monate, wie schon dieser Beitrag erahnen lässt. Ich freue mich auf 2011 - mit ein paar guten Vorsätzen, auf die ich an gleicher Stelle in genau 365 Tage zurückblicken werde. Und nun Happy New Year!
Ihnen, liebe Leser, danke ich für die Treue und ungebrochenem Intresse an meinen Reiseberichten und Anekdoten im Blog. Freuen Sie sich auf spannende Neuerungen im Jahr 2011 - und haben Sie ein frohes neues Jahr!
